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Künstliche Intelligenz als Störungsmanagement-Tool

Künstliche Intelligenz als Störungsmanagement-Tool
Pressenhersteller Simpac wird assoziierter Projektpartner von SPAICER und nutzt die Forschungsergebnisse zu KI-basiertem Resilienz-Management, um die eigenen Pressenbaureihen technisch vorzurüsten und Servicemodule an die Anforderungen von Industrie 4.0 a
Analyse von Komponenten der Zuführtechnik via Tablet und KI
Freitag, 27. März 2020

Die Schnelligkeit, mit der auf eine Störung reagiert werden kann ist für Produktionsunternehmen von großer Bedeutung. Je länger die Ausfallzeit einer Presse andauert, desto höher sind die entstehenden Ausfall- und Folgekosten.

SPAICER hat es sich zur Aufgabe gemacht unter dem Projektnamen: „Skalierbare adaptive Produktionssysteme durch KI-basierte Resilienzoptimierung“ KI-basierte Software-Lösungs-Methoden für die Industrie zu entwickeln. Auftretende Störungen und Veränderungen der integrierten Systeme und anderen äußeren Faktoren sollen mit Hilfe der Künstlichen Intelligenz in nahezu Echtzeit vorhergesagt werden können.

„Als international produzierendes Unternehmen ist es für Simpac maßgeblich, die Pressenbaureihen an den technologischen Fortschritt und die künftigen Marktanforderungen anzupassen, um sich frühzeitig vom Wettbewerb abzuheben. Außerdem ist die stetige Weiterentwicklung der Pressentechnologie in Zusammenhang mit einer steigenden Komplexität von Industrie 4.0 für uns ein wichtiges Kriterium, um im globalen Markt langfristig agieren zu können.“ erklärt Bernd Moritz, Geschäftsführer der Simpac Europe GmbH.

Mit der Qualifizierung für das SPAICER-Netzwerk wird Simpac regelmäßig über die neuesten Ergebnisse und Entwicklungen informiert und kann diese in die eigene Forschungs- und Entwicklungsarbeit integrieren und an den Versuchsanlagen auf Serienfunktionalität prüfen. Diese Testergebnisse und weitere Impulse können an das SPAICER-Konsortium zurückgegeben werden, das u.a. die Entwicklung zukunftsweisender KI-Methoden vorantreibt.

Frank Kögler, Serviceleiter und Projektinitiator bei Simpac sieht das Forschungsprojekt ebenfalls als Mehrwert und Wettbewerbsvorteil: „Mit den Ergebnissen, die wir aus den Projekt-Studien erhalten, können wir eigene Tests durchführen, womit wir die Pressen technologisch auf ein neues Level heben können. Durch die präventive Erkennung von Störungen haben wir die Möglichkeit optimale Lösungsmodule zu erarbeiten und unser Handeln zu optimieren. Dies ist ein immenser Vorteil für unsere Kunden, da mögliche Ausfallzeiten nahezu eliminiert werden können. Wir gehen dadurch einen großen Schritt Richtung Smart Factory.

 


Über Simpac

Der südkoreanische Pressenhersteller Simpac baut seit über 40 Jahren Maschinen und Anlagen für die metallverarbeitende Industrie. Das breite Produktspektrum umfasst mechanische und hydraulische Pressen, Servopressen und Tandemlinien und ist neben der Automobilindustrie auch bei Herstellern von Hausgeräten und Elektronikkomponenten im Einsatz.

Die Simpac Europe GmbH ist das jüngste Tochterunternehmen des Pressenherstellers. Das Team um Geschäftsführer Bernd Moritz befasst sich am Standort in Bodnegg (Süddeutschland) neben der Beratung europäischer Kunden hauptsächlich mit der Weiterentwicklung der koreanischen Pressentechnologie für internationale Märkte und dem Aufbau eines Servicenetzwerks.

 

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Simpac Europe GmbH i.L.

Simpac ist südkoreas Marktführer in der Umformtechnik und gehört mit über 40 Jahren Erfahrung auch international zu den führenden Pressenherstellern. Die Kunden von Simpac gehören verschiedensten Zweigen der metallverarbeitenden Industrie an: Automobilindustrie und deren Zulieferer, Hersteller von Hausgeräten und Haushaltswaren, Unternehmen in der Möbel- und Elektronikindustrie sowie Firmen in der Aerospace-Branche.

Das breite Produktspektrum umfasst mechanische und hydraulische Pressen, Servopressen, Tandemlinien und Automationslösungen. Zudem verfügt Simpac über ein umfassendes Servicenetzwerk mit lokalen Vertragspartnern weltweit. Mit der Gründung des Vertriebs- und R&D-Standortes in Deutschland im Jahr 2017 ist das Unternehmen nun in acht Ländern präsent.